Heidelberg, 19. Oktober 2012. Mona Amelung studiert an der HIM Tourismusmangement. Ihr fünftes Semester verbringt sie an der Partnerhochschule ICMS in Sydney, Australien. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen schreibt sie ihrem Auslandsblog “Mona-in Australien” auf.
Wir, die HIM, die Studis und alle Interessierten, dürfen Mona in dieser spannenden Zeit begleiten. Regelmäßig werden wir Monas Blog-Einträge ab jetzt auch im HIM-Blog veröffentlichen.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen:
24Sept2012 / TAG 4
Da hab ich mich wohl zu früh gefreut auf mein Leben in Uniform, denn ich habe die ganze Nacht im Bad und den ganzen Tag im Bett verbracht.
Die halbe Uni leidet an einem Magen-Darm-Virus und viele waren sogar im Krankenhaus.
Nachdem ich mir in der Apotheke Tabletten gegen Erbrechen und Durchfall sowie Cola und Salzstangen gekauft habe, habe ich den ganzen Tag geschlafen und jetzt geht es mir auch schon wieder besser, aber man stellt sich ja doch einen anderen Start in den Uni-Alltag vor.
Auch Desinfektionsspray habe ich mir gekauft, da wir ja alle die gleichen Toiletten benutzen, die übrigens ganz schön weit weg sind, wenn man es eilig hat.
Kim hat mir netterweise einen Film gegeben, den ich mir heute noch gemütlich ansehen werde und ich hoffe, dass es morgen wieder vollständig weg ist, wenn ich die Nacht durchschlafe.
Gute Nacht, eure Mona
25Sept2012 / TAG 5
Nachdem ich fast den gesamten gestrigen Tag und auch diese Nacht nochmal 11 Stunden geschlafen habe, geht es mir schon viel besser, auch wenn ich immer noch nicht viel essen kann, aber das ist ja auch normal, wenn man einen Tag lang gar nichts essen konnte.
Es wurde auch eine E-mail herumgeschickt, dass es wohl eine gewöhnliche Magen-Darm-Grippe war bzw. ist, die sich viele eingefangen haben und nicht vom Essen kommt.
Außerdem wurden in allen Toilettenräumen Spender mit Desinfektionsmittel aufgestellt.
Heute ging es dann endlich, einen Tag verspätet, zum Unterricht.
Zuerst war Marketing Tutorial an der Reihe und obwohl wir in Deutschland auch zum Großteil auf Englisch unterrichtet werden, merkt man den Unterschied. Hier wird die Global Financial Crisis kurzerhand GFC genannt, da braucht man schon ein paar Minuten, um herauszufinden, was gemeint ist.
Sollte man etwas nicht verstehen, kann einem der Nachbar nicht mal eben kurz die deutsche Übersetzung liefern. Es sei denn, dieser ist auch Deutsch.
In der nächsten Stunde, Business Project, war dem aber zum Glück so, denn der Lecturer ist Franzose und den dann auf Englisch zu verstehen, ist nicht sooo leicht, vor allem, wenn er plötzlich statt “your ideas” “vos ideas” sagt, aber gut, in der “realen” Welt muss man ja auch alle Nationen verstehen.
Danach wurde es stressig, denn Global Tourism Trends findet auf dem anderen Campus statt und um dahin zu kommen hatte ich nur 30 Minuten Zeit, was eigentlich viel ist, aber nicht, wenn der ShuttleBus nur alle 15 Minuten fährt und man auch noch keinen genauen Plan davon hat, wann genau.
Aber ich kam pünktlich an (überhaupt sind wir Deutschen immer die ersten Studenten im Klassenraum – typisch halt).
Bisher müssen wir in jedem Fach Gruppen- oder Einzel-Assignments (Hausarbeiten) schreiben und Präsentationen halten (aber es sind ja nur 4 Fächer), es ist jedoch alles recht ähnlich wie in Deutschland, auch Moodle ist vergleichbar aufgebaut.
In Global Tourism Trends habe ich mir für mein Partner-Assignment gleich mal einen Amerikaner, Kurt, geschnappt, wenn man schonmal die Möglichkeit hat, so etwas mit einem Muttersprachler zu machen….
Der Unterricht endete auch gleich mal eine halbe Stunde vor dem offiziellen Ende, so kann es weitergehen Lächelnd
Heute Abend ging es dann noch in die Unibar, aber da es mir noch nicht wieder so gut geht, wird der Rest des Abends eher gemütlich für mich ausfallen.
Und morgen habe ich erstmal frei…
Bye bye