Zwei HIB-Alumnis bei Karawane Reisen in Ludwigsburg!
Freitag, den 15. April 2011Indra Waldbüßer und Ute Bender haben an der Heidelberg International Business Academy Tourismusmanagement studiert und 2003 beziehungsweise 2004 ihren Abschluss gemacht. Annette Höhne sprach mit ihnen über ihre Studienwahl und ihren Berufseinstieg.
Wo haben Sie Ihre Pflichtpraktika für Ihr Tourismusstudium gemacht?
Indra Waldbüßer: Bei Pacific Cycle Tours www.bike-nz.com in Governors Bay bei Christchurch, Neuseeland und bei Rutas Patagonia www.rutaspatagonia.com im Nationalpark Torres del Paine in Patagonien, Chile.
Ute Bender: Das erste Praktikum bei der Basic Service Group in Mainz im Bereich Tourismus-Marketing. Das zweite Praktikum in der Okambara Elephant Lodge, einer Gästefarm in Namibia. Nach dem Aufenthalt in Namibia habe ich auch noch zusätzlich sieben Monate ein Praktikum im Travel Management bei ABB in Mannheim absolviert, um die Zeit zwischen Namibia und Jobeinstieg zu überbrücken.
Welchen Einfluss hatten Ihre Praktika auf den Jobeinstieg?
Indra Waldbüßer: Zunächst hatten meine Praktika wenig Einfluss, aber für meinen Beginn bei Karawane Reisen GmbH waren meine hervorragenden Zielgebietskenntnisse durch meine Praktika von großer Bedeutung.
Ute Bender: Mein Praktikum hatte einen sehr großen Einfluss auf meinen Jobeinstieg, da mir die Besitzer der Lodge in Namibia empfohlen haben, mich bei Karawane zu bewerben und dort auch ein gutes Wort für mich eingelegt haben. Außerdem konnte ich dort meine Afrika-Kenntnisse noch vertiefen.
Seit Ihrem Abschluss ist eine lange Zeit vergangen. Was ist nach dem Abschluss beruflich passiert?
Indra Waldbüßer: Nach meinem Praktikum in Chile habe ich weiterhin im Nationalpark Torres del Paine in Chile gearbeitet. Mein Arbeitgeber war Cascada www.cascada.travel. Zum Saisonende bin ich nach Deutschland zurückgekehrt und habe bei einem Fernreisespezialisten begonnen: Canusa www.canusa.de. Anschließend folgte ein Wechsel zu Pineapple Tours www.pineapplereisen.at.
Im Frühling 2007 bekam ich dann die ersehnte Stelle bei Karawane Reisen GmbH in der Abteilung für Australien, Neuseeland, Südsee und Südamerika. Wir erstellen individuelle und persönliche Reiseverläufe für Direktkunden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass wir uns vor Ort auskennen. Und so konnte ich bereits viele dieser Länder bereisen.
Ute Bender: Nach den wirklich guten Erfahrungen in Namibia und bei ABB arbeite ich nun seit August 2005 bei Karawane Reisen in Ludwigsburg in der Afrika-Abteilung im Bereich Sales und Products.
Was war der Ausschlag für Sie bei Karawane Reisen anzufangen?
Indra Waldbüßer: Karawane Reisen GmbH war mir seit meiner Jugend als Fernreisespezialist bekannt. Ich wollte bei einem Reiseveranstalter für Fernreisen arbeiten und bekam ein gutes Jobangebot aufgrund meiner Zielgebietskenntnisse und Erfahrung mit den Computerprogrammen, mit denen wir bei Karawane arbeiten.Toll ist auch, dass wir pro Jahr an einer Inforeise in eines unserer Zielgebiete teilnehmen dürfen.
Ute Bender: Ich hatte immer gehofft, meine Leidenschaft für Afrika auch beruflich einbringen zu können, was mir letztendlich gelungen ist. Des Weiteren hat mich begeistert, dass Karawane Reisen auf individuelle Kundenwünsche eingeht und nicht nur Produkte „von der Stange“ verkauft.
Welche Themen aus Ihrem Studienprogramm sind Ihnen im Tagesgeschäft wieder begegnet?
Indra Waldbüßer: Sehr nützlich waren die Fachkenntnisse in dem Reservierungssystem Amadeus und natürlich auch die Fremdsprachen, und hier in erster Linie Englisch. Dies benötige ich tagtäglich. Aber auch die Kenntnisse in Reiserecht sind sehr nützlich, damit wird man immer wieder konfrontiert.
Ute Bender: Da wir bei Karawane Reisen auch mit Amadeus arbeiten und dies täglich anwenden, war es sehr von Vorteil, dass ich dieses Reservierungssystem im Studium bereits kennen gelernt habe. Fremdsprachen, vor allem Englisch, gehören zum Alltag. Aber auch weitere Punkte, wie zum Beispiel Reiserecht oder Tourismus-Marketing konnte ich im bisherigen Arbeitsleben immer wieder gebrauchen.
Was möchten Sie heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Indra Waldbüßer: Alles mitnehmen, was geht! Und vor allem, wenn möglich, ein Praktikum im Ausland machen, um die Sprache zu festigen und ein Gespür für andere Mentalitäten und Arbeitsweisen zu bekommen.
Ute Bender: Ein Praktikum im Ausland während des Studiums ist sinnvoll und empfehlenswert. Hier kann man seine Fremdsprachenkenntnisse vertiefen und auf jeden Fall beim zukünftigen Arbeitgeber punkten. Die Arbeit in der Touristik ist immer abwechslungsreich und spannend, ich bin wirklich froh, dass ich mich für dieses Berufsfeld entschieden habe.
Das Interview führte Redaktionsmitglied Annette Höhne.











Das Studienprogramm der HIB zeichnet sich durch seine Internationalität und Praxisnähe aus. So absolvieren die Studierenden eine Praxisphase von 4 Monaten bei einem Unternehmen im Inland oder Ausland, können ein Studiensemester im Ausland verbringen und erwerben am Ende des Studiums einen international anerkannten britischen Hochschulabschluss. Insgesamt werden 5 Studienrichtungen angeboten:
Weitere Infos: Heidelberg International Business Academy, Sickingenstraße 63-65, 69126 Heidelberg, Tel.: 06221 – 6442-0, Fax: 06221 – 6442-42, Email:
Eine Firmenkontaktveranstaltung der Heidelberg International Business Academy bietet am 24. März 2011 für Studierende der Fachrichtung ITM sowie für alle interessierten Studierende der Level 2 und 3 eine Hausführung im Crowne Plaza in Heidelberg an.
Maximal zehn Studierende können daran teilnehmen. Die Führung beginnt um 15 Uhr, das heißt die HIB-Studierenden sollten etwa 10 Minuten vor der Führung vor Ort sein und etwa eine Stunde einplanen.
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